Unsere Geschichte
Ende der 90er Jahre eröffnete mein Vater eines der ersten Äthiopischen Restaurants in Berlin mitten im Herzen vom Prenzlauer Berg.
In Erinnerung an gesellige Zusammenkünfte von Freunden, Familie und Gästen aus aller Welt entschloss ich mich die äthiopische Esskultur in meine Heimatstadt Berlin und damit in aller Munde zu bringen.
Für den einmaligen und unverwechselbaren Geschmack des Sauerteig-Fladens sorgt die mehrtägige Reifung. Der Teig wird traditionell auf einer heißen Tonplatte zu einem luftigen Fladen ausgebacken.
Ein Qualitätsmerkmal des Injeras sind die großporigen Luftlöcher die sich bei dem Backvorgang an der Oberfläche bilden. Injera wird in der äthiopischen Küche als Beilage zu deftigen Soßen serviert.
Es ist reich an Mineralstoffen und stellt eine nahrhafte alternative zum mitteleuropäischen Brot dar. Unser Fladen ist Vegan, Gluten- und Lactosefrei – damit ist er für einen großen Teil der Bevölkerung wohl bekömmlich.
Das Injera ist ein weiches, gesäuertes Fladenbrot aus Teffmehl (Zwerghirse). Es wird traditionell in Äthiopien und Eritrea gegessen. Das Mehl wird mit Wasser zu einem Teig vermischt, der einige Tage gären muss.
Injera wird auf heißen Tonplatten zu weichen Fladen gebacken, die ähnlich wie die französischen Galette leicht mit den Fingern zu zerteilen sind. Die Oberfläche enthält viele sichtbare Luftporen, wodurch sich Injera gut zum Aufnehmen von Saucen eignet.
Injera dient als Unterlage und Beigabe zu vielen anderen Speisen oder wird mit stark gewürzten Pasten und Saucen verzehrt. Man reißt Stücke vom Injera mit der rechten Hand ab und greift sich damit eine mundgerechte Portion des Ragouts oder etwas Würzpaste.